Informationen
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| Rückblick Lesenacht 2012 |
„Freuet euch – Jesus lebt!“
Dies konnten über 60 Kinder aus der Region Nord bei der diesjährigen Lesenacht vom
20. – 21. April im Trothaer Gemeindehaus erleben.
Zum Auftakt der Lesenacht hörten die Kinder voller Spannung der Bibliothekarin Frau
Lesche zu, die Geschichten rund um`s Osterei vorlas. Danach konnte jeder sein eigenes mitgebrachtes Buch bei Taschenlampenlicht, im Schlafsack liegend, lesen.
Am Samstagvormittag erspürten die Kinder durch die Ostergeschichten der Bibel die
Osterbotschaft „Freuet euch – Jesus lebt!“ nach. Sehr eindrücklich wurden von den älteren Kindern Bildergeschichten als Comic und im Schuhkarton zur Ostergeschichte „ Jesus am See Tiberias“ gestaltet.
Mit den liebevoll gebastelten Osterkerzen zur Geschichte der „Frauen am Grab“ und dem selbstgebackenen leckeren Osterbrot zur „ Emmausgeschichte“ wurde mit den Eltern und allen Kindern am Nachmittag ein festliches Agapemahl als Abschluss gefeiert.
Bevor jedoch die Eltern kamen, konnten verschiedene lustige Osterspiele während
einer Osterralley im Pfarrgarten und auf der Saalewiese ausprobiert werden. Die süße Belohnung für die Teilnahme an den Stationen sammelten die Kinder in selbst gebastelten Osterkörbchen ein.
Zum guten Gelingen dieser Veranstaltung trugen die vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden bei.
Ihnen allen ein herzliches Dankeschön, besonders unserm Küchenteam.
Elisabeth Opitz |
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Dank und Vorschau |
Auch im vergangenen Jahr haben wieder viele Gemeindeglieder mitgeholfen, die Gemeindearbeit zu gestalten durch ihre Mitarbeit, ihre Anregungen, ihre Ideen und Kritik. Gemeinde ist ohne die Menschen, die in ihr leben, nicht denkbar. Auch alle finanziellen Beiträge, alle Kollekten, das Kirchgeld, jede Spende machen die Arbeit bezahlbar und ermöglichen es, die Gebäude so zu erhalten, dass auch nachfolgende Generationen sie nutzen können und wir uns in den Räumen wohl fühlen. In diesem Jahr haben wir im Saal die Fenster erneuert, und neue Heizkörper eingebaut. Das Treppenhaus ist renoviert, Herr Kindling hat die Beleuchtung erneuert, so dass jetzt vor allem die älteren Menschen sich sicher auf der Treppe bewegen können, deren Holz durch die Fußbodenleger aufgearbeitet worden ist. Wer durch die Pfarrstraße kommt, freut sich an der freundlich hellen Farbe des neuen Putzes an der straßen- und hofseitigen Fassade. Nach und nach haben wir auch das Lesecafé eingerichtet und die ersten Veranstaltungen sind gut besucht worden. Jetzt fehlen noch Kleinigkeiten und der Nutzungs- und Veranstaltungsplan muss vervollständigt werden.
Für das kommende Jahr hatten wir eigentlich geplant, in der Kirche im Altarraum und im Vorraum endlich den schadhaften Putz zu erneuern. Wie wir im Zuge der vorbereitenden Planungen erfahren haben, bedürfen diese Arbeiten aber doch einer denkmalrechtlichen Genehmigung, für die vorbereitende Gutachten über die Putzzusammensetzung und die darunter liegenden Farbschichten erforderlich sind. Außerdem müssen wir das Kruzifix von der Wand nehmen, das bei dieser Gelegenheit gleich gereinigt werden soll. Alle diese Vorbereitungen dauern länger, so dass wir die Baumaßnahme nicht wie geplant während der Wintermonate zum Abschluss bringen können. Leider müssen wir das Vorhaben auf das Jahr 2013 verschieben, können so aber in Ruhe alle notwendigen Vorbereitungen treffen. Damit uns nicht langweilig wird, werden wir stattdessen am Gemeindehaus die Fassade und die Dachentwässerung am Saal sowie die Treppe am Haupteingang noch erneuern bzw. renovieren.
Sie sehen, es gibt immer genug zu tun. Um alles zu realisieren benötigen wir wieder ihre freundliche Unterstützung.
Manchem liegt es am Herzen, einzelne Vorhaben direkt finanziell zu unterstützen. Unser Mobiliar besteht ja vorwiegend noch aus alten Schultischen und Stühlen. Vom Kirchenkreis bekommen wir für das nächste Jahr 1000 € für die Ausstattung des Christenlehreraumes. Wir wollen dafür stabile stapelbare Tische kaufen, benötigen aber einen Eigenanteil von mindestens 300 €. Für den Saal sollen bequeme und haltbare Stühle angeschafft werden, die auch recht teuer sind.
Wenn Sie etwas dazu beitragen wollen, vermerken Sie auf ihrer Spende den entsprechenden Zweck. Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch auch eine Spendenquittung.
Herzlichen Dank Ihnen allen!
Ihre Pfarrerin Heyser
Konto: Ev. Kirchgemeinde Trotha,
Kontonummer: Sparkasse Halle, 387 080 291, BLZ: 80053762.
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| Chorjubiläum 1911 - 2011 |
2011 besteht der Kirchenchor St. Briccius des Kirchspiels Trotha – Seeben in Halle 100 Jahre. Unsere Altvorderen haben Humor bewiesen, als sie das Gründungsdatum für den Kirchenchor auf den 11.01.11 legten. Nun feiern wir an dem Sonntag, der dem 111. Tag nach diesem denkwürdigen Jahrestag folgt.
Wieviele Mitglieder er damals hatte und wie viele seither in diesem Chor gesungen haben, wissen wir nicht. Aber er war von Anfang an ein gemischter Chor und einer seiner ersten Einsätze war die Kirchweihe am 6. August 1911 anlässlich der Erweiterung und des Um-baus der Kirche. Sein erster Kantor Hermann Zeutschel leitete den Chor 15 Jahre lang, dann musste er aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Danach wechselten einige Kantoren, bis 1930 Carl Schmidt kam. Er wirkte 50 Jahre bis 1980 und hat sich um den Chor verdient gemacht. Unter Anderem erklang 1946 der „Messias“ von G.F. Händel. Es war die erste Aufführung in Halle seit dem Händel – Gedenkjahr 1935. Es folgte 1948 das Oratorium „Saul“ von G.F. Händel. Mit ihrem Kantor waren die Sängerinnen und Sänger nun älter geworden.
1979 kam Pfarrer Steinwachs in die Gemeinde und betätigte sich auch in der Chorarbeit. Es kam ein anderer und neuer Schwung in eine verjüngte Chorgemeinschaft.
Nun hat bereits 20 Jahre Frau Elisabeth Opitz die Leitung in den Händen. Zur Zeit sind es 25 Sängerinnen und Sänger, die mit viel Freude geistliche und weltliche Chormusik und auch Gospels singen. Der Chor hat sich an den Themenjahren „Buxtehude“, „Händel im Gottesdienst“ und „Hallesche Kompositionen“ beteiligt.
Seit einigen Jahren werden zu Karfreitag Auszüge aus Passionen von Schütz und Peranda gesungen. Der Chor geht nun mit Schwung in das neue „Jahrhundert“ und freut sich über jeden und jede, die Lust am Mitsingen bekommen.
Cornelia Föhse |
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| EKM – Evangelische Kirche in Mitteldeutschland |
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| Unser Gemeindehaus |
Im Oktober 2001 jährte sich zum siebzigsten Mal der Tag der Einweihung unseres Gemeindehauses in der Pfarrstraße. Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte am 29. Juni 1930. Im Beisein des Generalsuperintendenten Dr. Lohmann (Magdeburg) fand am 11. Oktober 1931 die Einweihung des fertigen Bauwerks statt. Vorher hatte unsere Gemeinde außer der Kirche und der „alten Schule“ Pfarrstraße 1 lediglich einen Versammlungsraum im alten „Kaffeegarten“, sowie ab 1912 auch einen Raum im Hause der Familie Hermann Niendorf (Oppiner Straße) zur Verfügung.
Großen Anteil an der Vorbereitung der Baumaßnahme hatte der von 1880 bis 1930 in unserer Gemeinde tätige Pfarrer Dr. Jenrich, der bereits den Bau des Pfarrhauses 1886-89 sowie die Umgestaltung der Kirche 1910/11 geleitet hatte.
Ursprünglich war vorgesehen, das neue Gemeindehaus mit einem Zwischenbau bis zum Pfarrhaus hinüber zu verbinden sowie das Pfarrhaus im Stil dem Neubau anzugleichen, was jedoch aus Kostengründen unterblieb.
Im Jahr 2005 haben wir das Außengelände neu gestaltet. Der Haupteingang hat wieder seine ursprüngliche Funktion, man muss das Haus nicht mehr durch den Seiteneingang betreten. Der marode Zaun ist einem ansehnlichen neuen Zaun gewichen und drei Parkplätze entstanden.
Im Jahr 2010/11 wurden im Innenbereich weitere Bauarbeiten durchgeführt. Die Heizungen im Gemeindehaus sind erneuert, die Fenster und Fassaden saniert. Die Räume des ehemaligen Kindergartens haben wir komplett renoviert. Der größere davon dient jetzt als Christenlehreraum, der kleinere Raum kann als Konferenzzimmer genutzt werden. Wir haben hier ist eine Wand als Projektionsfläche hergerichtet. Es können also Bilder und Filme vom PC oder Projektor angeschaut werden. Der ehemalige Christenlehreraum wurde als Lesecafé eingerichtet. |
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Das nebenstehende Foto vom Beginn der vierziger Jahre zeigt die Innenansicht des Saales, welcher seit 1939 zu Ehren des langjährigen Ältesten unserer Gemeinde „Engelcke-Saal“ heißt.
(Foto: Archiv) |
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| Gemeindebeitrag / Kirchgeld |
Folgende Mindestbeiträge wurden festgelegt:
1.
volljährige Schüler, Auzubildende und Studenten bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, Sozialhilfeempfänger, ALG II - Empfänger, Gemeindglieder ohne eigenes Einkommen:
1,25 € (15,00 € jährlich)
2.
Gemeindeglieder, welche nicht unter Ziffer 1. fallen und neben dem Gemeindebeitrag auch Kirchenstuer zahlen:
3,50 € (42,00 € jährlich)
3.
alle übrigen Gemeindeglieder einschließlich Rentner, die die keine Kirchensteuer zahlen entsprechend ihrem Einkommen einschließlich Renten gemäß folgender Tabelle:
| monatliches Einkommen in € (netto) |
Gemeindebeitrag monatlich in € |
Gemeindebeitrag jährlich in € |
bis 600 |
3,00 |
36.00 |
bis 700 |
3,50 |
42,00 |
bis 800 |
4,00 |
48,00 |
bis 900 |
4,50 |
54,00 |
bis 1000 |
5,00 |
60,00 |
darüber je 100,00 € Einkommen 0,50 € monatlich bzw. 6,00 € jährlich zusätzlich. |
Da nur Kirchensteuer zahlt, wer auch lohnsteuerpflichtig ist, gibt es zusätzlich das freiwillige Kirchgeld bzw. den Gemeindebeitrag. Dies wird von allen volljährigen Kirchenmitgliedern direkt vor Ort erbeten. Festgelegt ist nur ein Mindestbeitrag. Jede und jeder darf und soll soviel geben, wie ihr und ihm die Kirchgenemeinde am Herzen liegt, übrigens auch dann, wenn man bereits Kirchensteuern zahlt. Mit den Beträgen finanziert die Kirchengemeinde vor Ort ihre Arbeit.
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| Abgeltungssteuer – Kirchensteuer |
Zu Beginn eines jeden neuen Jahres gibt es ja immer einige Veränderungen, manche sind in ihrem Folgen schwer zu beurteilen. So gibt es Gerüchte und Mutmaßungen um die Abgeltungssteuer und ihren Einfluss auf die Kirchensteuer. Seit dem 1.1. 2009 wird auf Kapitalerträge eine Abgeltungssteuer erhoben. Kapitalerträge sind Einkünfte, die auch bisher der Einkommensteuer und damit der Kirchensteuer unterlagen. Das wurde mit der Steuererklärung geregelt.
Die Sparkassen und Banken fragen seit diesem Jahr nach der Religionszugehörigkeit, da sie zur Abführung der Steuer verpflichtet sind. Für die Kirchensteuer gilt das aber erst ab 2011.
Die Kirchen raten bis zum Ablauf der Übergangsfrist 2011 davon ab, die individuelle Kirchensteuer schon jetzt über die Banken abziehen zu lassen. Das kann bis dahin noch wie bisher auch über die Steuererklärung erfolgen.
Wichtig ist die Unterscheidung der „normalen“ Kirchensteuer (9% der Lohn- bzw. Einkommensteuer) und der Kirchensteuer auf Einkommen aus Kapitalerträgen! Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.kirchenabgeltungssteuer.de |
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| Die Seebener Kirchenmäuse haben Flügel |
Unsere Seebener Kirche dient schon seit einigen Jahren als Sommerquartier für Fledermäuse. Der Fledermaus-Spezialist vom Umweltamt Halle Herr Hahn sagt, dass es sich hier sehr wahrscheinlich um das Graue Langohr (Plecotus austriacus) handelt.
Als „Küster“ unserer romanischen Dorfkirche habe ich das Glück, seit einigen Jahren hin und wieder solch einer „geflügelten Kirchenmaus“ zu begegnen. Sobald der Frühling Einzug gehalten hat, sind - besonders im Kirchenturm - Fledermäuse zu beobachten. Oft ist es nur ein einzelnes Exemplar. Aber mitunter flatterten auch schon mal fünf Langohren auf der Jagd nach Insekten durchs Gebälk. Und immer findet der geübte Blick die Hinterlassenschaften der Tiere: kleine schmutzig-bräunliche Kötteln, bestehend aus den zerkauten Chitinpanzern verspeister und inzwischen verdauter Insekten.
Lange Zeit hat Aberglauben für ein angespanntes Verhältnis zwischen Fledermaus und Mensch gesorgt. Heute sind es handfestere Probleme, die den Tieren das Leben schwer machen: Nahrungsmangel durch Lebens- und Jagdraumverlust, die Aufnahme von Schädlingsbekämpfungsmitteln mit den Beutetieren und der Rückgang von Winter- und Sommerquartieren.
Es ist gut, dass die Flugakrobaten der Nacht in unserer alten Dorfkirche alljährlich ein Sommerquartier vorfinden und sich hier heimisch fühlen. Ein kleiner Flecken, an dem diesen bedrohten Tieren das Leben noch nicht unmöglich geworden ist.
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Matthias Töpfer, April 2011 |
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| Die Schöpfung bewahren - Wir beziehen umweltfreundlichen Strom |
Laut Beschluss vom Gemeindekirchenrat (04.04.2001) beziehen wir in unserer Gemeinde in Zukunft den Strom für Kirche und Gemeindehaus von einem Stromanbieter, welcher nur umweltfreundlich erzeugten Strom liefert. Umweltfreundlich heißt schadstoffarm und atomstromfrei. Nach ausgiebigen Recherchen entschieden wir uns für den Anbieter „LichtBlicK GmbH“. Bei der Erzeugung von LichtBlick-Strom werden pro Kilowattstunde die CO2-Emissionen um 92% gegenüber dem bundesdeutschen Durchschnittswert reduziert. |
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